Freitag, 30. September 2016

Antworten an die Sächsische Zeitung zu aktuellen Vorkommnissen auf dem Puschkinplatz



Sehr geehrter Herr Scharf,

Foto: Uta Knebel
vielen Dank für Ihre Fragen, die ich Ihnen gern beantworte. Allerdings möchte ich ein paar Gedanken voranstellen. Aus meiner Sicht beschäftigt die Bürger der Vorfall auf dem Puschkinplatz. Der würde die Bürger aber ebenso beschäftigen, wenn er sich auf der Hauptstraße oder auf der Kirchstraße zugetragen hätte. Somit erscheint der Zusammenhang Vorfall und unsicherer Puschkinplatz konstruiert. 

Viele Bürger haben sicher erst von dem Vorfall durch die Zeitung erfahren. Wir wurde im Stadtrat informiert.

Den Bürgern wird mit dieser Art und Weise der Berichterstattung das Gefühl der Unsicherheit verstärkt. Eine Erkenntnis der neuerlichen Wahlen war ja, dass die AfD punktet, weil sie das "Geschäft mit der Angst" macht. Begibt sich der Oberbürgermeister Marco Müller in das selbe Fahrwasser und spielt mit den Gefühlen der Bürger?

Dass die Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag seit Jahren für einen Stellenerhalt bei der Polizei gerungen hat, fand in der Presse keinen Wiederhall. Dass ein Unsicherheitsgefühl bei den Bürgern, wegen fehlender Präsens der Polizei konstatiert wird, ist also ein hausgemachtes Problem der verfehlten Politik der letzten Jahre. Leider wird darauf nicht aufmerksam gemacht.

Mittwoch, 21. September 2016

Einladung zur interkulturellen Woche


Vom 26.09 - 29.09 2016 finden vielerorts in unserer Region Meißen interessante Veranstaltungen zum komplexen Thema Migration statt. Die Diakonie Riesa-Großenhain GmbH hat gemeinsam mit Partnern ein interessantes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet.

Es ermöglicht allen Akteuern, Schülern und interessierten Bürgern sich zu unterschiedlichen Inhalten zu informieren. Die Bürger unserer Stadt möchten wir besonders auf folgende Veranstaltungen aufmerksam machen:

26.09.2016 um 18:00 Uhr, Weltabend Somalia, im Mehrgenarationenhaus, Alleestraße 88, Riesa

27.09.2016 um 19:00 Uhr, Begegnung mit dem Islam, Mehrgenarationenhaus, Alleestraße 88, Riesa
 
28.09.2019 um 09:30 bis 17:00 Uhr, Tagung über Integrationspotenzial im ländlichen Raum, in Schlossremise, Kirchstraße 46 a, Riesa

29.09.2016 um 18:00 Uhr, Weltabend Afghanistan, in Schlossremise, Kirchstraße 46 a, Riesa

Wir empfehlen Ihnen/Euch die Gelegenheit zur Information und Diskussin zu nutzen.

OV Riesa

Mittwoch, 7. September 2016

Pietätlos?

 In eigener Sache

Raus aus den Bibliotheken? 

Es scheint Menschen zu geben, die es pietätlos  finden, wenn die Leistung  eines leider Verstorbenen noch über ein Jahr nach seinem Tode Anerkennung  findet.
Das nimmt uns wunder. Claus Müller, ehemals  Stadtrat in Riesa, hat in diesem Blog hier mehrere gute und sinnvolle Beiträge  veröffentlicht.  Und wie es sich gehört, wurden einige davon mit seinem Foto versehen, damit der engagierte Stadtrat auch erkennbar ist, wenn seine Wähler ihm auf der Straße  begegnen. Dies geschah gemäß dem Wunsche des damals noch Lebenden.
Nun scheint jemand (wenn auch möglicherweise nur zeitweiliges) Interesse an einem der Beiträge Claus Müllers  zu hegen. Wir wissen auch nicht, wer seinen Text so oft angeklickt hat, dass er zum “Bestseller” wurde. Aber es ist eine unwiderlegbare Tatsache. Und wir finden, dass dies (auch) ein schönes Zeichen von Anerkennung für seine Leistung ist. Er würde sich gewiss freuen, dass seine damaligen Gedanken für die heute Lebenden noch lesenswert sind.
Dieses (momentane) öffentlich sichtbare Interesse wird statistisch sichtbar in einer momentanen Erstplatzierung unter den meistgelesenenen (aufgerufenen) Beiträgen der letzten 30 Tage. Es ist freilich ein Affront gegen die nicht (oder weniger lesenswert?) schreibenden linken Politiker Riesas, dass ein Verstorbenen ihnen den Rang abläuft.
Frühere (sogenannte) linke Parteien haben nach dem Tode ihrer gerade noch hoch bejubelten und geliebten Spitzenpolitiker  geräuschlos deren Werke aus den Bibliotheken und die sterblichen Reste von der Kreml Mauer entfernen  lassen.
Wir wären keinen deut besser, würden wir den späten und vielleicht nur punktuellen aktuellen Erfolg unseres verstorbenen Autors Claus Müller ebenso “geräuschlos verschwinden lassen”. Das - und nur das - wäre pietätlos. Und schäbig. Sowie unendlich dumm und provinziell von uns. Das wollen wir nicht sein. Niemals!
Übrigens: Ein einziger aktueller Beitrag eines Lebenden könnte genügen, Claus Müllers Text auf hintere Plätze zu verweisen. Gestern hat Uta Knebel, Stadträtin, Kreisrat in und Kreisvorsitzende der Linken, einen Aufruf zu ehrendem Gedenken in Zeithain am Tag des offenen Denkmals hier veröffentlicht.
DAS ist unsere Art, mit Toten umzugehen, die Opfer fehlgelaufener gesellschaftlicher Verhältnisse sind. Claus Müller war nicht weit von solchen Menschen entfernt. Und er starb nicht, weil ihm zu wohl war. Und trotzdem hat er Bleibendes geleistet. Nicht nur in diesem Blog. Aber eben auch hier.

Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals, 11. September 2016


Sonderausstellung im Ehrenhain Zeithain von 10-16 Uhr

Foto: Uta Knebel







Zum Tag des offenen Denkmals lädt die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain zum Besuch der Sonderausstellung „ ‚Russenlager‘ und Zwangsarbeit“ ein. Künstlerische Portraitfotografien stellen die Schicksale ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener dar.

Donnerstag, 1. September 2016

Weltfriedenstag in Riesa

Eine schöne Aktion


Foto: Uta Knebel
Die Ballons bringen auch Großen großen Spaß -
in dem Fall Joachim Fröhlich und Volker Thomas
Zum Weltfriedenstag kamen wir auf eine sehr schöne Art mit den Menschen in Riesa ins Gespräch. Blaue Luftballons mit weißen Tauben, Friedenstauben, haben uns dabei sehr geholfen. Kaum wurden diese durch Heiko Isopp, Joachim Fröhlich, Volker Thomas und Jens Zoppa mit Gas gefüllt, waren die Ballons auch schon heiß begehrt. Kinder kamen hoffnungsvoll zu uns und gingen glücklich strahlend mit einem schwebenden Freund davon. wir konnten kurz mit den Eltern ein paar Worte wechseln. Diese waren nicht selten erstaunt, wenn wir ihnen mitteilten, dass heute der Weltfriedenstag ist und wir daran erinnern wollen.
"Weltfriedenstag - noch nicht gehört." kam nicht selten zur Antwort. Aber gut, dass ihr für den Frieden eintretet. Den brauchen nicht nur die Kinder dieser Welt. eine Mutti meinte sogar, sie weiß um die besondere Bedeutung des Friedens. "Meine Tochter heißt übrigens Frieda." Lächelnd schob sie dann ihren Kinderwagen mit blauem Ballon und Friedenstaube weiter. Die größere Schwester von Frieda ging stolz mit ihrem Luftballon an ihrer Seite. Ein Bild, dass uns ans Herz ging. Ein solcher Nachmittag macht Spaß und gibt Hoffnung. 


Jens Zoppa mit Stefan Ehly im Gespräch
Vielen Dank! 

Uta Knebel

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